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Funktionstherapie

Das Ziel der ersten Behandlungsschritte von Funktionsstörungen wie z.B. Knirschen, Pressen und Knacken ist es zunächst, die Bisssituation des Patienten zu entlasten. Dies geschieht zumeist mit einer Aufbissschiene. Sie wird nach einem genauen Konstruktionsplan im zahntechnischen Labor hergestellt. Durch sie wird beispielsweise ein zu niedriger Biss erhöht, fehlende Funktionsflächen der Zähne ergänzt oder eine Fehlpositionierung der Kiefergelenke korrigiert. Die Aufbissschienen der neuesten Generation unterscheiden sich wesentlich von den bekannten Knirscherschienen, die in der Regel ohne vorhergehende Diagnose angefertigt werden.

In dieser ersten Phase der Behandlung ist es häufig notwendig, mit einem speziell fortgebildeten Physiotherapeuten, einem Orthopäden oder Hals-Nasen-Ohrenarzt zusammenzuarbeiten, wenn die Ursache der Beschwerden nicht ausschließlich im Kausystem liegen. Je nach Krankheitsbild können Verfahren der manuellen und osteopathischen Medizin, der Akupunktur oder der medikamentösen und orthomolekularen Therapie ergänzend oder unterstützend eingesetzt werden.

Nachdem sich die Beschwerden gebessert haben, ist es das Ziel, dass der Patient dauerhaft auf die Schiene verzichten kann. Dazu gibt es verschiedene Therapieansätze. So können beispielsweise die Eigenschaften der Aufbissschiene zunächst auf präzise gefertigten provisorischen und anschließend auf endgültigen Zahnersatz übertragen werden. Auch ein Einschleifen der Kauflächen oder eine unterstützende kieferorthopädische Behandlung können je nach Diagnose zu einer verbesserten Bisslage führen.

Sie erreichen uns unter Tel.: + 49 (0)81 31 - 8 55 58

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